Dienstag, 21. Februar 2012

Von Kirchschlag in der Buckligen Welt nach Mönichkirchen

Am Ende der Etappe 25 des österreichischen Weitwanderweges 07 war ich in Kirchschlag in der Buckligen Welt angelangt. Die Gründung dieses reizenden Ortes geht auf das 12. Jhdt. zurück.
Burg Kirchschlag
Der Name bedeutet, dass die zur Ortsgründung notwendige Schlägerung eines Waldgebietes auf Initiative der Kirche erfolgte.
Von Kirchschlag aus wandere ich nun am Beginn der 26. Etappe großteils auf asphaltierten Straßen und Wegen bis Maierhöfen. Von einer Anhöhe aus ergibt sich ein schöner Ausblick über Bad Schönau und das Schloss Krumbach.
Nun geht es weiter auf Wald- und Wiesenwegen nach Wenigreith und anschließend aufwärts auf den höchsten Punkt der Buckligen Welt, den Hutwisch.
Die Aussichtswarte auf dem 896 m hohen Hutwisch ist 22 m hoch. Klare Tage gestatten einen  Rundblick über Neusiedlersee im Burgenland, Schneeberg in Niederösterreich und das Wechselgebirge an der Grenze Niederösterreich/Steiermark. Leider bin ich an diesem Tag nicht mit Glück gesegnet, das trübe Wetter gestattet keine "Weitblicke".
Die Markierung des Wanderweges führt nun nach Hochneukirchen und weiter über die Panoramastraße und den Kagerriegel westwärts nach Gschaidt und Schäffern.
Weg bei Mönichkirchen
Nach ca 1 Std erreiche ich eine Anhöhe mit drei Wetterkreuzen die nur unerheblich niedriger ist als der Hutwisch. Bald danach teilt sich die Wegmarkierung. 
Die Hauptvariante des Weitwanderweges 07 führt nun abwärts nach Tauchen in der Steiermark. 
Ich wähle die Nebenvariante 907A die mich nach Mönichkirchen am Fuße des Wechsels in Niederösterreich, führt.
Mönichkirchen mit seiner reizvollen Umgebung laden ein zum wandern und biken, ist aber auch beliebt wegen seiner Wintersportmöglichkeiten.
Geboten werden Schi-Pisten in allen Schwierigkeitsstufen, von der Babywiese bis zur FIS-Strecke.


Montag, 20. Februar 2012

OEAV Weitwanderweg 07, Etappe 25, von Sieggraben nach Kirchschlag in der Buckligen WElt


In Sieggraben im Burgenland endete die 24. Etappe meines Ostösterreichischen Grenzlandweges. Die langgezogene Ortschaft wird am Beginn der 25. Etappe nach Süden auf der Bundesstraße bis zu einer scharfen Kehre nach der Brücke über die Schnellstraße S 31 durchwandert. Ich folge den Wegmarkierungen Richtung Oberpetersdorf und stoße bald auf einen schönen Römerweg, dem ich Richtung Süden folge. Parallel zum Weg  verläuft die Schnellstraße. Der Autolärm beeinträchtigt ein wenig die Wanderung durch eine an sich schöne Landschaft. Nach ca 7 km erreiche ich die Ortschaft Kobersdorf.
Blick von der Ruine Landsee
Nun folgt eine längere Wanderung auf Forststraßen durch ein großes Waldgebiet bis zur Burgruine Landsee. Vom Turm der Ruine aus habe ich einen schönen Rundblick über die umliegende burgenländische, steirische und niederösterreichische Landschaft. Nach einer Stärkung in der Burgschenke gehe ich abwärts zur Ortschaft Landsee, vorbei an Kirche und Friedhof zum Pfefferriegel, wo sich mir ein erster schöner Ausblick über die Bucklige Welt bietet. Die Markierung führt nun abwärts, zuerst über offenes Gelände, dann Wald und in weiterer folge durch einen Graben bis Blumau.
Bei der Kapelle Blumau mache ich eine kurze Rast und plaudere mit einer älteren Frau aus dem angrenzenden Haus. Sie ist ist sehr nett und versorgt mich für den Weiterweg mit  einer Flasche Mineralwasser.
Die Bucklige Welt bei Kirchschlag
Es geht jetzt sehr steil aufwärts durch Wald bis zur Ortschaft Stang, weil die Serpentinen der Landstraße abgekürzt werden. Oben angekommen bin ich ziemlich fertig, zumal auch die Sonne an diesem Tag sehr kräftig scheint. Ich folge der Straße durch Stang bis etwas ausserhalb der Ortschaft die Wegmarkierung über einen Feldweg und bald danach einen asphaltierten Güterweg auf einem Höhenrücken Richtung Kirchschlag in der Buckligen Welt weist. Am späten Nachmittag erlebe ich hier bei tiefstehender Sonne eine wunderschöne Stimmung mit herrlichem Ausblick über die gewellte Natur der Buckligen Welt.
Das letzte Stück der Etappe nach Kirchschlag geht es dann auf Fahrweg und Straße kontinuierlich abwärts. Am Ziel meiner 24 km Wanderung bin ich sehr erschöpft. Im Vergleich mit den vorhergehenden, sehr flachen Etappen waren doch auch einige Höhenmeter in mehrmaligem Auf und Ab zu absolvieren.
Etappe 26, Von Kirchschlag in der Buckligen Welt nach Mönichkirchen

Samstag, 24. September 2011

Der Hochwechsel - auch das ist Industrieviertel

Der Name Industrieviertel ist für das "Viertel unter dem Wienerwald" leicht irreführend. Denn wer erwartet sich bei so einem Namen auch wunderschöne Natur und herrliche Landschaften?
Der südöstliche Teil Niederösterreichs - das Industrieviertel - bildet die Nordgrenze zum Weinviertel durch die Donau, die Westgrenze zum Mostviertel entlang der Thermenlinie und den Ausläufern des Wienerwaldes, die Ostgrenze zum Burgenland  mit dem Rosaliengebirge, der Leitha und dem Leithagebirge.
Die südliche Grenze zur Steiermark verläuft entlang eines Gebirgszuges, dem auch das Wechselgebirge angehört.
Auf dem höchsten Punkt des Wechsels, dem Hochwechsel mit einer Seehöhe von 1745 m,  verläuft die Landesgrenze Niederösterreich/Steiermark entlang des Bergrückens und sogar quer durch das Alpenvereinshaus "Wetterkoglerhütte" (diese wird Niederösterreich zugerechnet). Sehenswert ist auch die Kapelle auf dem Hochwechsel, die allerdings auf steirischem Gebiet steht.
Über den Hochwechsel führen einige Wanderwege, u.a. der Österreichische Weitwanderweg 02 (Zentralalpenweg) und der Österreichische Weitwanderweg 07 (Ostösterreichischer Grenzlandweg).
Auf dem Hochwechsel, Sonnenuntergang